28. Februar 2008

Das rote Pferd

"Das rote Pferd", von vielen noch als einfacher Après-Ski-Mitgröl-Partykracher verkannt, ist eigentlich ein hochkulturelles Liedgut.

Ursprünglich stammt die Melodie des Kinderliedes von einer Französin, vertont wurde es von Edith Piaf, später sogar von Mireille Mathieu gecovert. Im Moment ist das Liedgut in der Technoversion Partyhit auf den Ski-Hütten. Aber auch andere große Künstler haben "Das rote Pferd" interpretiert. Sunrise Avenue, Bon Jovi, Rammstein, Jan Delay und andere;-)
Link zur entsprechenden Eins-live-Seite
Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt
und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt
die Fliege war nicht dumm
sie machte summ summ summ
und flog mit viel Gebrumm
um das rote Pferd herum

Ergänzung:
Und das alles auf Luxemburgisch...

"Do huet de rosa Hü sech einfach emgedréit.... "

25. Februar 2008

Neue Schuhe, neues Tempo

Hab' mir heute neue Schuhe gekauft, die man auch mal in den Matsch anziehen kann - halt nicht wie die alten weißen Adidas... und zwar zum ersten Mal in meiner "Karriere" einen Nike-Schuh: den "Air Structure Triax+ 10 GTX"

Und da dachte ich mir, ich teste doch mal direkt aus, wie schnell sie laufen;-)
Und "es" lief gut - ok, wenn ich auch etwas gepfuscht habe, denn die Strecke hatte 184 Meter Gefälle (Ramersbach durch den Wald nach Königsfeld).

Aber ich wollte einfach noch einmal die langen Schritte wie früher hinkriegen. Hieße ich Lothar und mein Nachname finge mit M. an, dann würde ich jetzt behaupten: "Von Feeling her fühlte es sich gut an!"
Aber mal im Ernst, es war ein herrliches Gefühl noch mal einen 4:45er Schnitt zu laufen. Und das möchte ich bis zum Sommer auch auf der "Geraden" wieder hinbekommen. An den Schuhe wird's wohl nicht liegen, wenn meine Vorhaben scheitert.

Zurzeit bin ich optimistisch gestimmt, denn nach der Erkältung läuft es alles wieder richtig rund:-)

Hätte mir das jemand vor zwei Monaten gesagt, dass Laufen mir doch noch einmal Spaß machen kann, hätte ich ihn wahrscheinlich für bescheuert gehalten.

21. Februar 2008

Brief an meine Tippfreunde aus dem Posttower

Hallo Tippfreunde,

nach längerer Pause melde ich mich nochmals bei euch - hatte was in Liechtenstein zu erledigen und daher etwas weniger Zeit. War ja in eurem Sinne, dachte mir, dass ich euren Tippeinsatz mal gewinnbringend anlege;-)

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch mal einen ganz besonderen Gruß an unsere Tipper aus dem Posttower loswerden (Blutgrätsche, DerPate, FcNelly, Hubbi, Krommbotz, MacJupp, Wöhles, Zizou) ;-)

Sind ja doch einige aus unserer Runde, die letzte Woche Donnerstag in der Post-internen Hauspostille interessante Worte ihres damaligen Chefs zum Thema Vorbildfunktion und Werte lesen konnten. Falls mir mal jemand diese Mitarbeiterpost zukommen lassen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Jetzt weiß ich auch, warum man die gelben HAFTzettel "Post it" nennt...

Na gut, hat ja mit Fußball weniger zu tun - ich wünsche euch trotz aller beruflichen Wirrungen noch ein paar schöne spannende Tipptage bis zum Finale im Mai! Ist ja doch immer wieder 'ne schöne Ablenkung am Wochenende.

LG Eifelralf

http://www1.kicktipp.de/eifelralf

20. Februar 2008

Zumwinkel: Werte sind der wahre Schlüssel zum Erfolg!

Na prima! "Vorbild durch Werte" - Gerade letzte Woche kam die Mitarbeiter-Zeitschrift der Post frisch raus, mit einem Artikel Zumwinkels über die Vorbildfunktion von Führungskräften...

Peinlicher Patzer bei der Post: Ausgerechnet in der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitung doziert der geschasste Post-Chef Zumwinkel über die Vorbildfunktion von Führungskräften. Diese müssten Werte vorleben, ihre Qualität erkenne man erst in der Krise.

Es ist das, was man Ironie des Schicksals nennt: Acht Mal im Jahr kommt die Mitarbeiterzeitung der Deutschen Post heraus, "Premium Post" genannt. Redaktionsschluss der aktuellen Ausgabe war am Dienstag, am Mittwoch dann wurden die rund 400.000 Exemplare bundesweit an Angestellte und ehemalige Mitarbeiter der Post verteilt.

Das war genau einen Tag zu früh. Denn die Redakteure konnten beim Erstellen der Mitarbeiter-Postille nicht ahnen, dass ihr Chef Klaus Zumwinkel am Donnerstagmorgen in einer großangelegten Razzia von Staatsanwälten und Steuerfahndern ins Visier genommen würde. Und das, obwohl er in eben jenem Blatt noch vollmundig getönt hatte: "Führungskräfte", so der bis dahin geschätzte Dax-Vorstand, "sind Vorbilder".

Unter genau dieser Überschrift berichtete das Blatt über ein Treffen der Post-Topmanager, das Mitte Januar in Berlin stattgefunden hatte. Zumwinkel referierte über die Herausforderungen im Jahr 2008 und erklärte seinen Führungskräften, was der "wahre Schlüssel zum Erfolg" sei: der Führungsstil. Das erkenne man vor allem in Krisenzeiten, eine Führungskraft sollte vier Herausforderungen meistern: Ergebnisse bringen, den Wechsel vorantreiben, Werte vorleben und Mitarbeiter fördern.

"Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, Sie sind die Top-Führungskräfte, die Vorbilder", gab der kurz darauf geschasste Topmanager seinen Kollegen mit auf den Weg. Und legte weiter nach: "Sie haben den Einfluss, Sie können wirklich führen und einen höheren Wert für unseren Konzern schaffen." Genau das lesen also heute die Angestellten des Mannes, den der Aufsichtsrat des Konzerns heute offiziell entlassen hat.

...

18. Februar 2008

Glücklich über langsamsten 10er aller Zeiten!

Bin heute meinen langsamsten 10 km-Lauf aller Zeiten gelaufen.

Und trotzdem bin ich sehr zufrieden, denn auf der anderen Seite habe ich seit 2001 nicht mehr eine sooooo lange Strecke bewältigt - zumindest laufend.
Wenn auch die Zeit von 1:05 h der Wahnsinn ist;-) 1987 bin ich die 10 km in 33:56 min gelaufen, heute brauchte ich fast doppelt so lange. So ändern sich die Zeiten...

Heute war auch mein erster Lauf nach einer erkältungsbedingten Pause von knapp zwei Wochen. Aber ich glaube, den Muskeln hat's gut getan, nachdem sie ja quasi aus einem langen "Winterschlaf" gerissen wurden.
Vorletzte Woche hatte ich neben der "normalen" Erkältung auch Angst, ich hätte was am Herzen. Man hört ja so viel, gerade in der Kombination Erkältung und Wiedereinstieg. Ich verspürte erst hin und wieder ein komisches Gefühl in der Herzgegend - so als wenn das Herz sich leicht, nur ganz wenig zusammenziehen würde.
Und dieses komische Gefühl wurde dann stärker und hat mich dann doch etwas beunruhigt, da man mit dem Herzen ja nicht spaßen sollte.
Nach dem Elternsprechtag vor anderthalb Wochen trat das Gefühl (ansatzweise wie Zusammenschnüren) dann häufiger auf - allerdings nur im Ruhezustand auf der Couch.
Also nichts wie hin zum Kardiologen, der letzten Montag das Herz im Ruhezustand per Ultraschall untersuchte und erst mal nichts fand. Ein Belastungs-EKG konnte ich wegen des Infektes noch nicht machen. Das holte ich dann letzten Freitag nach. Und siehe da: Herz, Blutdruck und alle weiteren Werte bestens!
Nur die Erkältung war noch nicht raus - aber die Zeit bis heute nahm ich mir, denn heute Morgen wurde ich dann das erste Mal seit bestimmt vier Wochen ohne Halsschmerzen wach.
Und es war einfach nur schön, eine gute Stunde zwischen Königsfeld und Ramersbach durch den sonnendurchfluteten Wald zu laufen:-)

Da ist die Zeit wirklich zweitrangig...

Interessant waren die Antworten auf meine Frage im Forum von Jogmap.de, was das denn alles sein könnte am Herz:
"Also ich als Rettungsassistent muss Dir sagen, dass ich sowas immer wieder erlebe.
Mit Engegefühl, evt Schmerzen am Herz ist nicht zu spassen, im schlimmsten Fall kann sogar ein Herzinfarkt vorliegen.
Im Idealfall sollte man bei so etwas sofort den Notarzt rufen. Lieber einmal zu viel als zu spät...
Will Dir keine Angst machen, es kann ach was weniger ernstes sein, aber lass es auf jeden Fall abklären!"

"geh mal lieber ganz schnell zum arzt bevor du weitertrainierst. wenn auch noch schmerzen dazukommen ist das ein ernstes warnzeichen. kann aber auch ganz harmlos sein, aber bitte checken lassen!"

"Mit dem Herzen ist wirklich nicht zu spaßen. Da ich beruflich auch sehr sehr viel mit Erster Hilfe zu tun habe, kann auch ich Dir nur raten dies von einem Arzt so schnell wie möglich durchchecken zu lassen..."

"Zustimmung zu den Vorrednern. Herznotgefühl wird als Angina Pectoris bezeichnet. Typischerweise tritt diese auf, wenn das Herz belastet wird, also eher in Bewegung als in Ruhe.
Auch im Liegen kann die Symptomatik auftreten, wenn etwa die Herzkranzgefäße verengt sind (Stenose) und der Ruheblutdruck so niedrig ist, dass die Kranzarterien nicht genug Fülldruck abkriegen. Oder auch dann, wenn in Ruhe -aus welchen Gründen auch immer- ein Zustand von stark erhöhtem Blutdruck vorliegt, was wiederum ein Zustand der Belastung für den Herzmuskel ist.
Untersuchung bringt Klarheit."

Danke für die Tipps...

12. Februar 2008

Manderscheid unter den TOP 3!

Wow! Manderscheid ist vorne mit dabei - bei der ETI-Untersuchung der Kurbäder und Kurorte, sogar unter den TOP 3 der heilklimatischen Kneippkurorte!

Ganz vorne in der Gesamtwertung aller Kurorte: mein Schul- und Ex-Wohnort Bad Neuenahr!
"Bei einem Vergleich der touristischen Qualität von 158 deutschen Heilbädern und Kurorten haben Bad Neuenahr, Bad Zwischenahn und das Nordseeheilbad Langeoog als die besten drei der Gesamtwertung abgeschnitten. Wie das Europäische Tourismus Institut (ETI) in seinem offiziellen Abschlussbericht mitteilte, bilden die drei zusammen mit Bad Harzburg und Bad Pyrmont das Spitzenquintett unter den getesteten Orten. Prof. Heinz-Dieter Quack, der Leiter des ETI, betonte, das Institut an der Universität Trier habe keine Rangordnungen innerhalb der verschiedenen Bewertungsgruppen vorgenommen. Die Forscher hatten die an der Vergleichsstudie teilnehmenden Orte aus acht Bundesländern entlang von 14 Qualitätskategorien bewertet. Die von Ministerien und Verbänden in Auftrag gegebene Untersuchung wurde an den Bedürfnissen der drei Zielgruppen Gesundheitstouristen, Wohlfühlurlauber und Erholungstouristen ausgerichtet. Entsprechend gewichteten die Forscher die Ergebnisse. Insgesamt gibt es mehr als 350 staatlich anerkannte Heilbäder und Kurorte in Deutschland. Bei den Mineral- und Moorheilbädern führten Bad Harz­burg, Bad Neu­enahr und Bad Zwi­sche­nahn die Wertung an, bei den See­bädern plat­zier­ten sich die "Drei Kai­ser­bäder" auf der Ost­see­insel Usedom und Zingst (Meck­len­burg-Vor­pom­mern) sowie das Nord­see­heil­bad Lan­geoog vorn. Bad Beven­sen, Bad Iburg (Nie­der­sach­sen) und Teck­len­burg (Nord­rhein-West­falen) bil­deten die Spit­zen­gruppe der Kneipp-Kurorte. Bei den heil­kli­mati­schen Kur­orten lagen Bad Harz­burg (Nie­der­sach­sen), Win­ter­berg (Nord­rhein-West­falen) und Man­der­scheid (Rhein­land-Pfalz) vorn. Das ETI betreibt seit 1991 tou­ris­tische For­schung und Bera­tung."
Quelle: www.eti.de und http://rhein-zeitung.de/a/rlp/t/rzo400953.html

6. Februar 2008

"Gelaufen"

... dann wäre "Gelaufen" die weitere neue Kategorie.
Denn im Moment "läuft's" trotz einer leichten Erkältung ganz gut, zumindest für ein "Comeback" nach 20 Jahren;-)
Hab' mich mittlerweile an die Megadistanz von 8 km ran gewagt und sie geschafft... Aber wie gesagt, dafür dass ich Jahre nichts gemacht habe, bin ich zufrieden. In erster Linie, weil es einfach wieder geil ist die Laufklamotten anzuziehen!

Stand der Gesamtkilometer heute am 6.2.08 - nach 24 Tagen: 64,43

Neue Kategorie: "Gelesen"

... wenn ich denn Kategorien hier hätte;-) Weiß aber nicht, wie das geht!

Nun denn, in Zukunft werde ich meine Lese-Empfehlungen und auch negative Kritiken hier veröffentlichen.
Die Bewertung geht von einem Stern (*), gleich "besser im Regal lassen und das Geld für was anderes ausgeben", bis zu 5 Sternen (*****), gleich "ein Muss - unbedingt kaufen, lesen und genießen".

Zur Zeit lese ich...

Rebecca Gable - "Die Hüter der Rose"

Vorher habe ich gelesen (seit Sommer 2007):

Michel Birbaek - "Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr" (der Abschied vom Protagonisten fiel schwer - wieder ein Buch mit Wortwitz und Tiefgang *****);

Michel Birbaek - Was mich fertig macht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen" (hervorragend, süffisant, enormer Wortwitz und dennoch partieller Tiefgang, ****)

Oliver Uschmann - "Voll beschäftigt. Ein Hartmut-und-ich-Roman" (gute Idee - schön zu lesen ***);

Oliver Uschmann - "Hartmut und ich." (von Jaud empfohlen - kommt aber nicht ganz an ihn heran, teilt sich in super, aber auch schwächere Kapitel, musste dennoch beim Lesen in der Sauna peinlicherweise laut lachen ***);

Jan Weiler - "Gibt es einen Fußballgott?" (köstlich, leider etwas dünn ***);

Jan Weiler - "Antonio im Wunderland" (herrlich, dieser Schwiegervater!!! ****);

Jan Weiler - "Maria, ihm schmeckt's nicht!" (herrlich, köstlich - meine persönliche Neuentdeckung 2008! *****);

Andrea M. Schenkel - "Tannöd" (kann nicht verstehen, warum das Buch in den Bestsellerlisten vorne steht, langweilig, verwirrend aufgebaut - wahrscheinlich hat der Verlag beim ersten Buch alles aufgekauft und wenn man mal vorne steht, läuft das Ding von alleine - wie bei Modern Talking ;-) - deswegen nur: *);

Anette Göttlicher - "Sind nicht alle ein bisschen Paul?" (wie Freizeichen, etwas origineller **);

Ildiko von Kürthy - "Freizeichen" (zwar ein "Frauenbuch, aber ganz lustig, sehr "leichte" Lektüre **);

Roslund & Hellström - "Die Bestie" (naja, teilweise ekelerregend, sehr konstruiert und überladen - auf Empfehlung einer Schülerin *);

Pascal Mercier - "Perlmanns Schweigen" (sehr langatmig, aber komischerweise extrem fesselnd..., hier erlebt der Protagonist die ligurische Küste - das weckt Erinnerungen ****);

Tommy Jaud: "Millionär" (hab´ Tränen gelacht und direkt 'ne Lesung in Düsseldorf gebucht, saugeil *****);

Pascal Mercier - "Nachtzug nach Lissabon" (sehr nachdenklich, melancholisch, ein Muss für jeden, der wie ich Lissabon liebt! *****)

4. Februar 2008

Kölle alaaf



29. Januar 2008

Wild-Wild-West Party in Manderscheid am 1.2.2008

Am Freitag, den 1.2.2008 (Freitag nach Weiberdonnerstag), steigt die dritte Wild-Wild-West Party im Saloon (Kurhaus) in Manderscheid. Los geht es ab 20:11 Uhr mit einer Happy-Hour. Bis 21:33 gibt es die ohnehin schon sehr günstigen Getränke zum absoluten Sonderpreis.

Seit Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. So wurde eigens für diesen Abend eine große Westernstadt-Kulisse mit einer Höhe von bis zu vier Metern angefertigt, welche im Kurhaus für die richtige Atmosphäre sorgen soll.

Also, rein in die Western-Klamotten, das Pferd gesattelt, und ab in den Manderscheider Saloon, wenn es heißt: „Der wilde, wilde Westen fängt gleich in Manderscheid an“!

Veranstalter: www.die-grossstadthelden.de

Karneval 2008 in Manderscheid

350 begeisterte Zuschauer, jede Menge Aktive: Alles in allem wieder eine sehr gelungene Kappensitzung der Maanischder Schauten!

Fotos von der Kappensitzung der Maanischder Schauten am 26. Januar 2008

Ebenfalls ein Hit: der Manderscheider Karnevalsumzug am Sonntag mit 29 Wagen und Fußgruppen, soviel wie noch nie zuvor seit 100 Jahren!

Fotos vom Maanischder Karnevalszug am 27. Januar 2008

Ja, endlich rollt der Fußball wieder!

Auch wenn das heute im Achtelfinale des DFB-Pokals nicht so ganz "meine Ergebnisse" waren, so ist es einfach geil, dass die Fußball freie Zeit endlich ein Ende hat und damit das Fußballjahr 2008 eingeläutet wurde. Na, immerhin war das Spiel BVB gegen Werder ziemlich temporeich und am Ende noch spannend. Nur schade, dass die falsche Mannschaft nun im Viertelfinale steht. Da kann sich Werder nun ganz auf die Meisterschaft konzentrieren;-) Würde ich als Trainer sagen, wie es jeder Trainer sagt...

P.S.: Noch 129 Tage bis zum Eröffnungsspiel in Basel... Hier geht´s zum EM-Tippspiel

25. Januar 2008

Von Null auf 42,195

So, heute vor zwei Wochen habe ich mich leichtsinnig beim Köln-Marathon angemeldet. Sozusagen "Von Null auf 42,195"...
Und ich habe es noch keine Minute bereut! Es macht Spaß, sich wieder mal die alten Laufschuhe anzuziehen, die noch sauber sind, weil ich in den zwei Jahren seit dem Kauf vielleicht 4 mal gelaufen bin. Und jetzt seit zwei Wochen 7 mal und das auch nicht zu schnell gesteigert, sondern in kleinen Häppchen. Insgesamt knapp 34 km. Ok, bis zur Marathon-Distanz ist es noch was hin, aber die Hauptsache ist doch, dass es mir SPASS macht:-) Cool ist auch, wie viele Freunde und Bekannte sich schon angeboten haben, mich beim Training zu unterstützen, indem sie mal ´ne Runde mit mir laufen - Danke!
Und wichtig ist auch, dass ich mich auf die Minuten in der frischen Luft freue, so kalt sie auch ist im Moment...
Noch sind´s 253 Tage bis zum "Tag X", dem 5. Oktober in Köln.

"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen"

15. Januar 2008

Hurra! 6 Kilometer am Stück...

...und ich fühle mich platt. Auch wenn das Laufen heute zum ersten Mal Spaß gemacht hat:-) Und ich bin seit Freitag schon fast 17 Kilometer gelaufen...
Mein Kreislauf ist immer noch am Limit. Schnelles Aufstehen ist noch nicht.
Kann nur noch besser werden;-)

12. Januar 2008

"Rien ne va plus - Die Kugel rollt..."

... zumindest kam ich mir so vor wie eine Kugel, die mit ca. 88 kg nun auf die Reise geschickt wurde. Gestern Abend habe ich mich freiwillig, vielleicht etwas, nein, sehr naiv einfach spontan beim Köln-Marathon angemeldet. Mein letzter Marathon liegt - glaub ich - 20 Jahre zurück... Na, Glückwunsch, immerhin sozusagen im Jubiläumsjahr wage ich einen Neubeginn. Und damit der wie so manche andere in den letzten 10 Jahren wieder im Sande verläuft - sei durch Erkältungen oder dass ich einfach vergaß weiter zu laufen - setzte ich mich direkt mit der verbindlichen Anmeldung "etwas" unter Druck. Denn den brauche ich einfach. Außerdem hat die "gewisse" Öffentlichkeit durch meinen Blog ja auch ein wenig den Nebeneffekt, mir selbst in den Hintern zu treten.
Und im Moment sitze ich also mit einer Flasche Wasser vorm PC, glücklich die ersten 2,9 Kilometer überstanden zu haben...
ist doch schon mal was. Drei Runden durch unser Neubaugebiet.
Aller Anfang ist schwer. Kilometerschnitt: 6:23 min - In diesen 6:23 min bin ich vor 20 Jahren zwar 2 Kilometer gelaufen, aber auch mit 20 kg weniger:-) Jetzt geht´s erst mal unter die Dusche...

11. Januar 2008

"Köln läuft!" ... und ich mit!?

Erst war es nur eine ganz kurze Idee. Dann dachte ich nur: "Wirklich???"
Und eine Minute später habe ich mich schon selbst überredet, mich für den Köln-Marathon 2008 am 5.Oktober anzumelden.

So nach dem Motto: "Wenn ich schon 50 Euro zahle, dann muss ich auch laufen!"

Da bin ich jetzt selbst gespannt... 42,195 km - welch´ magische Zahl!
Die zweite magische Zahl: "9669" - Was ein Luxus mittlerweile, dass man sich seine Startnummer selbst aussuchen darf...

So, jetzt muss ich nur noch meine Laufschuhe finden und entstauben. Dann geht´s los - mit den ersten 3 Kilometern - für mehr langst wahrscheinlich nicht mehr...

"Gute Freunde kann niemand trennen..."

... und jetzt sind sie wieder zusammen! Klinsmann und Hoeneß. Zwei Freunde fürs Leben;-)
Hab gerade nach der Pressekonferenz nur mal ganz kurz gegoogelt ("Klinsmann & Hoeneß") und Folgendes gefunden:

BILD 16.3.3006:

Knallharte Forderungen - Hoeneß faltet Klinsmann

dpa - 18.10.2005:
"Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat seine Kritik an Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann bekräftigt. «Eigentlich sollte man im Leben doch lernfähig sein. Jürgen versucht jedoch, mit Sturheit seinen Weg zu verfolgen», erklärte er in einem Interview."
ARD Sport - 15.10.2005:

Bayern-Manager Uli Hoeneß verliert die Beherrschung

Volle Breitseite gegen Klinsmann

Die Kritik an der Abwesenheit und Pendelei von Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann wird rauer. Bayern-Manager Uli Hoeneß verlor am Samstag (15.10.05) jegliche Contenance.

"...nicht uns hier den Scheiß machen lassen."

"Der soll hier herkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen", erregte sich der Bayern-Macher nach dem Spitzenspiel zwischen Schalke 04 und dem Rekordmeister vor den "Premiere"-Kameras.

Spiegel - 2.4.2006:

Hoeneß attackiert Klinsmann

Gleich zweimal patzte Oliver Kahn beim Spiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln. Vereins-Manager Uli Hoeneß suchte die Schuld aber nicht beim Torwart, sondern beim Bundestrainer.

Da bin mal gespannt, wann es das erste Mal so richtig kracht... Tippe auf einen Zeitpunkt schon vor Vetragsbeginn 1.7. ;-)
Irgendwie fällst es mir schwer, diesen Trainerwechsel richtig einzuordnen. Als DFB-Trainer fand ich Klinsi ja richtig gut. Neben der modernen Fußballauffassung hat er aufgeräumt mit den verstaubten Funktionären beim DFB. Und den "Maier Sepp" ins Abseits gestellt. Das ist wohl seine erste Amtshandlung bei München. Aber Sepp Maier hat ja auch eine gute Ausrede parat: Er kann ja einfach mit Oliver Kahn gleichzeitig in Ruhestand gehen... Kahn selbst zeigte sich wenig emotional und ist tief im Inneren wohl nur froh, damit nichts mehr zu tun zu haben - Originalzitat von heute:
Mich tangiert das nicht mehr. Ich beschäftige mich nicht mit dem Thema. Als Kapitän konzentriere ich meine Energie auf das Hier und Jetzt. Wer hier in der nächsten Saison trainiert, spielt für mich keine Rolle mehr. Ich habe schon vor eineinhalb Jahren gesagt, dass ich aufhöre.
Dafür bekommen andere wieder etwas Oberwasser: die Jungstars von 2006, wie Poldi, Schweini, Jansen, Lahm.

Bin nur gespannt, wie Klinsmann sich im "Stahlbad" Bundesliga hält. Als Spieler wurde er bei den Bayern alles andere als glücklich. Man denke da nur an die Werbetrommel:-)

Hätte auch zu gerne Loddar Matthäus´Gesicht gesehen, als er von der Verpflichtung Klinis erfuhr:-) Denn er machte sich ja völlig unberechtigt Hoffnung auf diesen Job. Aber so arm werden die Bayern wohl dann doch nie sein! Und Loddar und Klinsi - da waren ja auch so zwei "richtig gute Freunde" - bei Bayern, in der Nationalmannschaft und zu KlinsiTeamchefzeiten.

So warten wir mal ab, wie´s weiter geht beim FC Hollywood...

8. Januar 2008

Wien, Wien, nur Du allein...

"Vienna calling..." -
Ein Bericht über 72 Stunden Wien im Januar 2008

Infos

Wien ist die Bundeshauptstadt und zugleich eines der neun Bundesländer Österreichs. Die Stadt ist mit rund 1.670.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes, im Großraum Wien lebt mit etwa zwei Millionen Menschen ein Viertel aller Österreicher. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Wien die zehntgrößte Stadt der Europäischen Union.

-> ausführliche Infos zu Wien auf http://de.wikipedia.org/wiki/Wien und auf der offiziellen Tourismusseite von Wien http://www.wien.info

Geografische Lage
(48° 07' - 48° 19' N/16° 11' - 16° 34' O)

Wien ist mit einer Fläche von 414,65 km² das kleinste Bundesland Österreichs.
Die Entwicklung zu einer der bedeutendsten und größten Städte Mitteleuropas verdankt Wien unter anderem seiner günstigen geografischen Lage. Die Stadt liegt zwischen den nordöstlichen Ausläufern der Alpen, im nordwestlichen Bereich des Wiener Beckens. Die historische Stadt entstand ausschließlich südlich der Donau, heute erstreckt sich das Stadtgebiet beiderseits des Flusses. Wien entstand an einem Kreuzungspunkt alter Verkehrsstraßen in West-Ost- (Donau) und Nord-Süd-Richtung (Bernsteinstraße). Die Donau ließ sich hier leicht durch- bzw. überqueren, da sich der Strom im Wiener Becken auf zahlreiche Arme mit Inseln dazwischen aufteilte.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 wachsen die Verkehrs- und wirtschaftlichen Beziehungen zu den nördlichen und östlichen Nachbarstaaten Österreichs wieder deutlich. Die geografische Nähe zum ehemaligen Ostblock macht sich wieder stark bemerkbar. So liegt Wien beispielsweise nur 60 km von der slowakischen Hauptstadt Pressburg entfernt; solch eine Nähe zweier Hauptstädte ist in Europa einmalig (abgesehen vom Sonderfall Vatikan – Rom).

Unsere Anreise

Dank Billigflieger Air Berlin wirklich billig! So kosteten uns die Flüge von Düsseldorf nach Wien und zurück nur 58,- €/Person - inklusive aller Nebenkosten. Es kamen lediglich noch 18,50 € Parkosten für die vier Tage Parken auf P 23 am Airport Düsseldorf. Alle anderen Parkplätze dort sind allerdings wesentlich teuerer! Aber auch andere Fluglinien haben günstige Angebote - eine Suche gibt´s auf www.billigflieger.de.

Unser Hotel

Dank dem "Klassenfahrtenveranstalter" Alpetour konnten wir ein wirklich zentral gelegenes, komfortables Hotel für relativ wenig Geld buchen. Generell kann ich Alpetour für solche Städtereisen wärmstens empfehlen. Mit deren Hotels in Berlin und Wien habe ich beste Erfahrungen gemacht! Man kann diese Hotels über die Webseite von Alpetour unter den Unterpunkten "Family & Friends" -> "Städtereisen" buchen - auch ohne Lehrer zu sein:-)


Unser Hotel "Austria Classic Hotel Wien" - bis zum 1.1.2008 hieß es "Hotel Nordbahn" - liegt direkt an der S-Bahn-Station Praterstern und damit direkt am berühmten Wiener Prater. Ca. 200 Meter entfernt ist auch die nächste U-Bahn-Station "Nestroyplatz", von wo aus man in zwei Stationen am Stephansdom ist.
Wir zahlten pro Übernachtung mit einem tollen, reichhaltigen Frühstücksbüfett den für Wien sensationellen Preis von 32,- € pro Person - Sauna/Fitnessraum inklusive.


Verkehr - also ÖPNV - in Wien

Am Flughafen kauften wir uns direkt eine Wien-Karte für 18,50 €, mit der man 72 Stunden freie Fahrt auf U-Bahn, Bus und Tram hat. Außerdem gibt es Ermäßigungen für zahlreiche Museen und Attraktionen in Wien.

Mit der S-Bahn 7 waren wir dann in 30 Minuten bei unserem Hotel. Für diese Fahrt zahlten wir dann allerdings trotz Wien-Karte noch einmal 1,70 € pro Person. Hier dran denken, die Karten vor Fahrtantritt auf dem Bahnsteig zu entwerten... -> S-Bahn/U-Bahn-Plan zum Download


Unser Weg in die City

Generell sind die Wege dank des U-Bahn-Netzes innerhalb des Zentrums sehr kurz. Und fast alle Sehenswürdigkeiten liegen in diesem Zentrum, das mich aufgrund der hohen Häuserfronten permanent an Alt-Berlin im Phantasialand "in Groß" erinnerte...


Sehenswürdigkeiten

Auf jeden Fall zu besuchen - auch wenn ich mich nicht zu den Sisi-Fans zähle:


Schloss Schönbrunn im Winter

... zu erreichen mit der U4, vom "Austria Classic Hotel Wien" aus vom Nestroy-Platz mit der U1 bis zum Schwedenplatz, dann dort in die U4 umsteigen. Als alternativer Ausstieg hat sich bei uns die U-Bahnstation nach der offiziellen Schönbrunn-Haltestelle bewährt, denn dann kann man erst mal einen Gang durch den Park machen und kommt auf der Rückseite des Schlosses an - also U-Bahnstation Hietzing (Tiergarten) aussteigen...

... im Schloss bot sich uns die Grand-Tour mit Audio-Guide (der leider bei uns vergriffen war) an; diese Tour kostete mit Wien-Karte 11,60 € - in Nachhinein würde ich allerdings eine geführte Tour nehmen, falls man nicht so lange auf seine Führung warten muss...

... die Grand Tour dauerte knapp eine Stunde, wobei wir auch schon mal durch das eine oder andere Zimmer etwas schneller gingen...


Festsaal in Schloss Schönbrunn


Stephansdom im Dunkeln

... hier strandeten wir am ersten Abend nach dem Abendessen fast aus Versehen - war allerdings ein imposanter Anblick, auch wenn er - der Stephansdom - an "unseren" Kölner Dom nicht rankommt;-)

... er war uns immer wieder ein Orientierungspunkt, tagsüber wie abends/nachts im Dunkeln - auch weil dort die berühmte Kärntnerstraße beginnt - quasi die "Kö" Wiens...

... am letzten Morgen vor unserem Abflug besichtigten wir ihn sogar von innen und erlebten direkt das volle Programm: Mozarts Krönungsmesse - die Messe zelebriert von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn. Und den Segen gab er uns...


Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn bei der Messe


Prater-Riesenrad

... der Pflichtbesuch, weil auch in der Nähe des Ernst-Happel-Stadions - welches wir nicht besuchten, da dort wohl nichts zu sehen sei nach Aussage einiger Wiener

... Preis für eine Fahrt, ca. 10 Minuten, mit Wien-Karte 7,- €

... gibt einen ersten Überblick über Wien, vor allem, den Prater-Bezirk

... deswegen am besten direkt nach der Ankunft schnell rüber zum Prater - vom Hotel zu Fuß in 5 Minuten


Die Hofburg

... zu Fuß von der U-Bahnstation Karlsplatz oder aus dem Bereich der Oper/Kärntnerstraße aus zu erreichen oder mit der U3 bis zur Station Volkgarten fahren - dort kommt man direkt vor dem Bundeskanzleramt raus und sieht nur monumentale Gebäude vor sich stehen - schon sehr beeindruckend!

... die bis 1918 von der Kaiserfamilie bewohnte Hofburg war ursprünglich eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die mit der Machtzunahme der Habsburger und der Vergrößerung ihres Herrschaftsgebietes zur prachtvollen Residenz ausgebaut wurde - heute befinden sich dort neben dem Bundeskanzleramt auch noch weitere Ministerien sowie in unmittelbarer Nähe das Rathaus, das Burgtheater und das Museumsquartier

... wir haben alles in klirrender Kälte "abspaziert", ohne jetzt irgendwas näher zu besichtigen - Möglichkeiten hätte es dort viele gegeben: Sisi-Museum, Führung durch die Hofburg, Kaiserappartements, Silberkammer, Schatzkammer, Nationalbibliothek , Burgkapelle, Spanische Hofreitschule und, und, und... Wahnsinn, was da alles innerhalb von ein paar Metern liegt!

... wir entschieden uns für eine heiße Schokolade in einem Kaffeehaus gegenüber des Volkstheaters, Cafe Raimund, - bei der Kälte die beste Entscheidung:-)


Vorm Volkstheater

... dadurch etwas aufgewärmt ging´s weiter auf der:

... vorbei an Parlament und Wiener Rathaus zum berühmten Wiener Burgtheater


Pompöses Parlament der Österreicher


Das Wiener Rathaus

... dort stiegen wir in eine Straßenbahn und befuhren den Ring mit der Tram 2 - die 1 wäre auch möglich gewesen...

... etwas Kultur und Bildung sollte es auch noch sein, also besuchten wir das Haus der Musik in der Seilerstätte 30 im Zentrum Wiens (U-Bahnstation Karlsplatz oder Stephansplatz)

... das Haus der Musik ist ein modernes, interaktives Klangmuseum mit interaktiven Ausstellungsbereichen und bietet neue, innovative Zugänge zum Thema Musik

... ein einzigartiges, musikalisches Erlebnis in einer didaktisch modernst aufbereiteten Schau

... Eintritt mit Wien-Karte: 8,50 €

... hier bräuchte man allerdings mehr Zeit - ist nur schade, wenn man insgesamt nur 74 Stunden in Wien ist...


Hunderwasserhaus in Wien

... quasi unser erster Ausflug nach der Ankunft - dem Navi folgend sind wir nach einer mehr oder weniger guten Pizza orientierungslos durch Wien gelaufen und standen plötzlich vor dem Hundertwasserhaus - hat was!


Hunderwasserhaus in Wien

... das Hundertwasserhaus ist eine von 1983 bis 1986 erbaute Wohnhausanlage und befindet sich in der Kegelgasse 34–38

... der Naschmarkt ist ein Markt im Zentrum Wiens, der schon seit Langem für sein internationales Flair bekannt ist.

... er liegt an der Wienzeile, zwischen Getreidemarkt/Secession und Kettenbrücke auf der überbauten Wien.

... der Naschmarkt ist mit 2,315 Hektar der größte innerstädtische Markt in Wien.

... hier lässt sich wirklich gut naschen, auch wenn der Name gar nicht von "naschen" kommt, sondern von "Aschenmarkt".

.. neben irgendwelchen exotischen Knabereien haben wir uns noch mal mit asiatischen Gewürzen eingedeckt:-)

... eignet sich zum Shoppen, d.h. wenn man was kaufen will, denn die Kärntnerstraße ist halt schön und teuer, die Mariahilferstraße noch größer, aber bezahlbar;-)

... am besten mit der U3 zu erreichen - U-Bahnstation "Neubaugasse"


Mariahilferstraße

... ganz am Ende - noch hinter dem Westbahnhof befindet sich das größte Wiener Sportgeschäft -> Intersport Eybl (endlich eine Mütze bei dieser Kälte!!!)

Und dann war da nach dem Shopping auf der Marialhilferstraße noch der

... der Donauturm ist ein von 1962 bis 1964 errichteter Aussichtsturm inmitten des Donauparks im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Er ist eines der Wahrzeichen und zugleich das höchste freistehende Bauwerk Wiens.


Der Donauturm

... der Turm ist 252 Meter hoch und beinhaltet ein Cafe (160 m) und ein Restaurant (170 m) - auf 150 Metern Höhe ist eine Aussichtsplattform.


Blick aus dem Cafe

... wir hatten leider Pech mit dem Wetter, konnten trotzdem noch ein wenig was von oben sehen und im Cafe eine Gulaschsuppe für 7 € genießen...

... Preis für die Fahrt mit einem der zwei Aufzüge, die je max. 14 Fahrgäste innerhalb von 35 Sekunden mit 22 Km/h auf diese Höhe befördern, mit Wien-Karte 5,- €

... wir sind mit der U1 bis zur Station VIC (Vienna International Centre) gefahren und dann noch etwas 15 Minuten durch die Uno-City und den dazugehörigen Park zum Turm gelaufen...


Was empfohlen wird, wir aber nicht besucht haben:


Essen & Trinken in Wien

... unsere Lieblingskategorie;-)

  • das Thai-Restaurant SIAM in der Bösendorfer Str. 2-4 bei der U-Bahnstation Karlsplatz -> Da macht an Urlaub in Wien und wird an Urlaub anderswo erinnert, nämlich in Thailand, wo wir 2000 und 2002 waren... auch nicht schlecht:-)


Das "Siam"

Auf jeden Fall fanden wir durch Zufall das Restaurant Siam in der Bösendorferstraße 2, nachdem wir eigentlich irgendwo auf dem Naschmarkt etwas essen wollten, dort aber überwiegend keine Toiletten waren. Als einfach mal zurück in Richtung Oper/Stephansdom und dann sind wir quasi in einer Seitenstraße über dieses tolle Restaurant gestolpert - was ein Glück. Wir waren direkt zweimal hier essen: das erste Mal als wir hungrig auf der Suche waren; dann noch einmal am Samstagabend.
Beim ersten Mal nutzen wir die Möglichkeit des Mittagsmenüs - letzte Seite der Karte, ich glaube fast alle Menüs für 6,- €. Es war sehr gut, so gut, dass wir hier auch noch einmal richtig gemütlich und ausgiebiger essen wollten. Was wir dann auch Samstagabend machten. Preislich erstaunlich günstig für einen Thailänder dieser Qualität! So genossen wir ein komplettes Menü für zwei Personen mit ein paar Bier und einem Wein für ca. 48,- €.
Und wir würden das Restaurant Siam direkt wieder aufsuchen bei einem weiteren Wienaufenthalt. Ambiente, Bedienung, Essen sehr gut! 5 Sterne :-)

  • und anschließend ins 1516 - Brewingcompany- die Bierbar mit Hausbrauerei - in der Schwarzenbergstraße 2, in der Nähe des Hauses der Musik -> auch wenn die Webseite gerade überarbeitet wird, das Lokal/die Bar ist voll in Ordnung. Das Bier ist sehr bekömmlich und der Wirt, der uns an der Theke bediente war sehr aufmerksam und zuvorkommend:-) 4 Sterne - überdurchschnittlich!
  • Bierreither Gastwirtschaft am Schwarzenbergplatz 3, das ist in der Nähe des Musikvereins und des Akademietheaters - hat etwas das Ambiente eines Brauhauses und Platz für 400 Personen. Als die Vorstellung im Musikverein endete, strömten auf einmal Massen von gut gekleideten Menschen ins Bierreither. Weil es dadurch enger wurde, lernten wir auch ein Wiener Ehepaar (Besitzer des Kaffeehaus Monika in der Praterstraße) kennen, mit dem wir uns über eine Stunde unterhalten konnten. Sie gaben uns einige Insidertipps über Wien. Danke! Ihr habt Wien sehr gut repräsentiert.
    Zurück zum Lokal: "rustikale" Küche mit überwiegen Hausmannskost, empfehlenswert - der Gulasch! Bier sehr gut - ich glaube es war Ottakringer. Preisniveau: günstig bis mittel. Gesamtnote: 3 Sterne.

  • Cafe Raimund - Volksgartenstraße 5, direkt gegenüber des Volkstheaters. Wir kamen hierhin, um uns am kalten Morgen nach einem Spaziergang durch die Hofburg und über die Ringstraße bei einer heißen Schokolade aufzuwärmen. Die Schokolade mit Schlag (für 3,50 € glaube ich) war auch in Ordnung, aber der Service mies.
    Wir wurden unfreundlich bedient und die Bedienung schien froh, als wir endlich wieder gingen. Eine Frage nach dem Weg zur Mariahilferstraße per U-Bahn wiegelte die Bedienung patzig ab, sie würde seit 30 Jahren keine U-Bahn mehr fahren. kann ja sein, Glückwunsch! Aber das kann man auch was netter sagen... nur 2 Sterne - unterdurchschnittlich!


Quellen: überwiegend Wikipedia und die offizielle Webseite der Stadt Wien (www.wien.info)

© Ralf Breuer, Januar 2008

7. Januar 2008

Gefährder

Ohne Worte.
"Sie steuerten sein Haus an. Die Jugend-Gang bestand aus drei Personen, die entschlossen durch den Nieselregen stapften. Geld wollten sie eintreiben, hatte er gehört. Ungeheuerlich. Jetzt konnte er endlich Genaueres sehen: Alle drei waren mehr oder minder vermummt, der kleinste trug eine gezackte Hiebwaffe. Mindestens einer aus der Gruppe, die sich jetzt vor seiner Haustür aufbaute, hatte eindeutig Migrationshintergrund.

Und so kam es, dass Roland K. die Sternsinger nicht einließ."

Quelle: "Darmstädter-Echo/Echo-Eck" vom 07.01.2008

2. Januar 2008

Vienna calling

Na, das ist doch mal ´ne Wetterprognose! Schnee in Wien - da hätte Falco seine Freude dran gehabt;-)